Vom Fossil zum E-Mobil

Umgestaltung gebrauchter KFZ zur emissionsfreien Weiternutzung

Die im Oktober 2019 neu gegründete NAEXT Automotive GmbH (gegründet zu je 50 % von Gesellschaftern der Sager & Deus GmbH und der NAEXT Engineering GmbH) hat sich zum Ziel gesetzt, gebrauchte Fahrzeuge unter Einsatz von möglichst wenig grauer Energie* so umzugestalten, dass sie emissionsfrei weiter genutzt werden können. Dies geschieht durch die Umrüstung des verbauten Verbrennungsmotors auf einen geeigneten Elektromotor inkl. Umbau aller dafür notwendigen Komponenten und einer gleichzeitigen Aufwertung des Fahrzeugs durch Restauration und optische Erneuerung, einem sogenannten Facelift. Hierbei bringen beide Gesellschafterseiten ihre Stärken und Erfahrungen mit in das gemeinsame Unternehmen ein.

Völlig neuartiges Fahrzeug und Fahrempfinden

Die NAEXT Automotive GmbH versucht, durch einen qualitativ hochwertigen Umbau aktuell genutzter Fahrzeuge eine Alternative zum kompletten Neufahrzeug zu schaffen. Hierbei wird die NAEXT Automotive GmbH neben dem Umbau des Antriebs von Verbrennungs- auf Elektromotor auch Angebote für verschiedene Batteriegrößen, verschiedene Elektronikpakete und ein NAEXT-typisches „Umbaudesign“ entwickeln. Gerade die Erfahrungen aus dem Flugzeugbau sollen zu einem individualisierten und gewichtsoptimierten Interieur des Fahrzeuges führen, was über den elektrischen Antrieb hinaus ein neues Fahrzeugempfinden verspricht. Zusätzlich zu diesen Zielen hat die NAEXT Automotive GmbH den Anspruch, alle neuen elektrischen Bauteile zu prüfen und gegebenenfalls zu optimieren.

Das emissionsfreie, zweite Leben – 3 Entwicklungsstufen bis 2021

Für die Jahre 2020 und 2021 sind drei Entwicklungsstufen gedacht, die im Wesentlichen auf möglichst mind. 150.000 Kilometer gefahrenen Automobilen mit Verbrennungsmotor basieren. Bevorzugt werden hier aus Gründen der Ökobilanz und des Erhaltungsfaktors Fahrzeuge mit Motorschaden, denen so zu einem „zweiten Leben“ verholfen wird.

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In der ersten Stufe werden diese Fahrzeuge mit neuen Elektrobauteilen umgebaut, wobei auf Herkunft und Produktion geachtet wird.

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In der zweiten Stufe sollen gebrauchte, qualitativ hochwertige, zum Teil aufgearbeitete Bauteile sowie durch die 3D-Drucktechnik gefertigte Bauteile (wenn möglich aus recycelten Werkstoffen) für den Umbau eingesetzt werden.

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In der dritten Stufe soll die Autarkie des Fahrzeugs erhöht werden. Hier verfolgt die NAEXT Automotive GmbH aktuell zwei Wege: Zum einen den der Selbstaufladung durch eine eigene fest am Auto installierte PV-Anlage und zum anderen einen „Range Extender“ als Anhänger mit Extra- Batterie und PV Anlage.

Die Gründer

und ihr Team
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Marcel Rezac und Henning Behn

Die NAEXT Engineering GmbH ist ein Ingenieurbüro im Bereich Manufacturing Engineering. Die beiden Gesellschafter Dipl.-Ing. (Flugzeugbau) Marcel Rezac und Dipl.-Ing. (Fahrzeugbau) Henning Behn verfügen jeweils über mehr als 15 Jahre Konstruktionserfahrung. Gemeinsam mit Ihrem Team aus Ingenieuren und technischen Produktdesignern erarbeiten sie Lösungen für spezielle und teils komplexe Fertigungsaufgaben vornehmlich im Flugzeugbau mit Airbus als Hauptkunden. Bei Ihrer Arbeit kommen die renommierteste CAD- Software, aktuellste Tools und Methoden sowie neueste Fertigungsverfahren zum Einsatz. Für Prototypen und Kleinserien können Teile direkt vor Ort 3D-gedruckt werden. Größere Fertigungsaufgaben übernimmt eine Maschinenbaufirma in Kooperation.

 

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Jesko Mohr und Nick Zippel

Die weiteren Gesellschafter vonseiten der Firmen Sager & Deus/ Paul Opländer sind die Ingenieure Jesko Mohr und Nick Zippel, die in den letzten 15 Jahren mit ihren Unternehmen und aktuell mehr als 160 Mitarbeitern die Energiewende in Norddeutschland mit über 1.000 umgesetzten, begleiteten und übernommenen Umwelttechnikanlagen (u.a. der Installation von Ladesäulen für die E-Mobilität, der wärme- und stromerzeugenden Solartechnik, der Kraft-Wärme-Kopplung (Brennstoffzellen und Blockheizkraftwerke) und der Wärme- und Stromspeichertechnik) maßgeblich mit gestaltet haben.

*Als graue Energie wird die Energiemenge bezeichnet, die für Herstellung, Transport, Lagerung, Verkauf und Entsorgung eines Produktes benötigt wird. Dabei werden auch alle Vorprodukte bis zur Rohstoffgewinnung berücksichtigt und der Energieeinsatz aller angewandten Produktionsprozesse addiert. Wenn zur Herstellung Maschinen oder Infrastruktur Einrichtungen notwendig sind, wird üblicherweise auch der Energiebedarf für deren Herstellung und Instandhaltung anteilig in die „graue Energie“ des Endprodukts einbezogen. Das „Produkt“ kann auch eine Dienstleistung sein. Graue Energie ist somit der indirekte Energiebedarf durch Kauf eines Konsumgutes im Gegensatz zum direkten Energiebedarf bei dessen Benutzung. Der kumulierte Energieaufwand (KEA) fasst diese Teilbereiche zusammen. (Quelle Wikipedia).

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